Projekte
Für meine Projekte suche ich Orte, Räume, Nischen, Kirchen, Hallen, Flächen die ich in meine Installationen einbeziehen kann, in denen ich für einen Zeitraum arbeiten kann und das entstandenen Werk in einer Ausstellungen zeigen kann.
Und sehr freue ich mich über Unterstützer.
Seegras
Für dieses Projekt suche ich Orte an der Ostsee und Nordsee, die mich bei meiner Arbeit unterstützen möchten.
Meine Idee ist es mit diesen Seegras-Bildern dem Seegras eine positive Bedeutung zu vermitteln.
Ich möchte den Menschen, die die Strände genießen, mit diesen Aktionen die natürliche Bedeutung von Seegras spielend näher bringen.
Es reinigt das Wasser und ist für den natürlichen Prozess wichtig. Darum muss es am Strand bleiben.
In Form meiner Seegras-Bilder erzeugt das Seegras ein Lächeln auf den Gesichtern der Betrachter.
Angefangen hat alles am wundervollen Ostseestrand.
Überall Seegras...ich fing an es zu beobachten. Die Formen, die die Ostsee mit dem Spiel der Wellen entstehen ließ.
Die Strukturen die der Wind im Sand hinterließ...
Raster 2022
Danke an alle Mitwirkenden

Seegrasbilder die in den letzten Jahren an verschiedenen Stränden entstanden sind:
Glücksbringer
Man sagt, wenn man einen Hühnergott am Strand findet, bekommt man Glück.
Der Hühnergott soll den Besitzer beschützen, Stärke geben und Liebe zeigen!
Der Hühnergott - das ist ein Meeressteinchen mit einem kleinen Loch. Man sagte, daß ein solcher Stein, mit einem Faden an die Hühnerstange gehängt, das Federvieh zu verbesserter Legetätigkeit anspornt. Und das Klappern mehrere Steine, die wie eine Kette gebunden im Stall hängen, den Fuchs verscheuchen. Daher der Name Hühnergott. Später kam der Glaube hinzu, ein Hühnergott bringe auch den Menschen Glück. Ein bißchen glaubt jeder an Glücksbringer.
Glücksbringer, Stoff, Seile, Leiter
Einzelausstellung "Woll-Weiß-Nicht"!?, Städtische Galerie Wollhalle, Franz-Parr-Platz 9, 18273 Barlschstadt Güstrow, 03.05. - 01.09.2024

Stoff, 2019
Stoff, 2013+2015
Flächenformung
Der Umriss einer Form in Stufen vergrößert, wird zu einer neuen Form, locker Verbunden und auf einer anderen Ebene, wird der Umriss mit seiner endlosen Linie zu einem Körper, zu vervielfältigten Umrissen, die im Boden verschwinden und nur durch Licht ihren Glanz zeigen.
Die Umrisse auf der Fläche biegen sich aus der Fläche heraus zu einem anderen Körper.
Spirale
Metall, 2015
Muscheln
Metall, 2015
Verkettung
Metall, 2015
Ausformung
Metall, 2015
Cloud
Dieses Projekt entstand mit Hilfe des Stipendium 2021 des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen
Eine Cloud aus Papier. In der Cloud speichert man heute in verschiedenen Ordnern Texte, Bilder, Zeichnungen, Fotos...
Meine Cloud besteht aus vielen Teilen, die die Ordner symbolisieren. Der ursprüngliche Speicher aller Daten war früher Papier.
Die Cloud ist nun in seine einzelnen Teile zerlegt um in der nächsten Ausstellung wieder in einer anderen Form zusammengesetzt gezeigt zu werden.
So wie die Wolken am Himmel zergehen und sich wieder neu formatieren, wie die Inhalte der Ordner sich zu anderen Dingen neu zusammenfügen können.
Während der Werkschau 2023 in Essen zeigte sich meine Cloud in neuer Form und ich beendete die Ausstellung mit der Performens "Cloud".
Cloud, hängend
Cloud, hängend, ca. 550cm x 300cm x 300cm, Papier (weiß), Seile, Seilzüge, gestrickt
Einzeilausstellung "Geborgenheiten" in den Güterhallen in Solingen, im Ausstellungsraum der Galerie-Kirschey, 08.2021
Das Projekt endete mit der Ausstellung GEBORGENHEITEN
Geborgenheit wird definiert durch die Begriffe: Sicherheit, Schutz, Unverletzbarkeit, Wohlgefühl, Vertrauen, Zufriedenheit, Akzeptanz, Nähe, Wärme, Ruhe, Frieden, Liebe.
Der Psychologe „Hans Mogel“ bezeichnet Geborgenheit als zentrales Lebensgefühl. Worin fühlen wir uns geborgen - ist die Frage.
In Namibia suchen Siedlerweber Geborgenheit im Gemeinschaftsnest. Jedes Paar hat seinen eigenen Eingang. Die Nester sind aneinander gebaut zu einem großen Objekt. Hochhäuser, Mehrfamilienhäuser sind die Gemeinschaftsnester von uns Menschen. Die Suche nach Geborgenheit in der Gemeinschaft, nach zusammen Leben steckt in uns.
Cloud, Arbeitsprozess
Cloud, Papier (weiß), 2021, gestrickt

Gewächshaus
Metall, PE, Holz , Erde, Pflanzen 2022
Wissenschaftliche Untersuchungen die um 1920 am Bauhaus gestartet wurden brachten mich zurück zu meinen vorherigen Themen meiner Arbeiten - Objekte. Und ich stellte für mich fest, dass auch die Diatomeen mich bereits unbewusst beschäftigten. Die Architekten am Bauhaus benutzten die Struktur der Diatomeen um leichter bauen zu können.
Angelehnt daran, die Struktur - Membrane aufgenommen, strickte ich im Frühjahr ein durchlässiges Dach, als Sonnenschutz mit durchlässigen Flächen zur Beregnung der Pflanzen die darunter wachsen sollten. Seitenwände entstanden später. Es war ein Experiment. Ich wollte testen, wie haltbar die gestrickten Flächen und deren Material sind. Bis jetzt hält das Material und den Tomatenpflanzen tat der durchlässige Schutz gut.
Im 3D-CAD konstruierte ich ein Kuppeldach, mit der Struktur der Diatomeen, das aus Holz gebaut wird und mit gestrickten Feldern bespannt wird. Das Projekt wird in 2026 verwirklicht.
Kieselgur - Diatomeen
Dieses Projekt entstand mit Hilfe des Stipendium 2022 des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen
Einzeller die uns umgeben, abgewandelt und zu neuer Form gewandelt
Eine Auswahl meiner Zeichnungen, die ich während meines Projektes für mein NRW Stipendium 2022 gezeichnet habe, um in die Welt der Einzeller einzutauchen und die Vielfalt der Formen zu erfassen.
Einzeller die uns täglich umgeben, die wir aber in ihrer Schönheit nur mikroskopisch sehen können.
Für uns sind Sie so selbstverständlich vorhanden in Zahnpasta, Filter, Wärmedämmung, Schleifmittel, Farben, Tierfutter, Abformmassen, Baustoffen, Lebensmittel, Papier, Tabletten, Puder, Reinigungsmittel...
eine Auswahl aus über 50 Zeichnungen,Tusche auf Papier 2022
Kieselalgen - Kieselgur zu finden ist in Deutschland nicht einfach. Der Abbau wurde vor 30 Jahren eingestellt. Auf meinen Wanderungen in dem ehemaligen Abbaugebiet der Südheide bin ich dann doch fündig geworden. Ich konnte in einer ehemaligen Kieselgurgrube baden. Das Wasser ist brackig und meine Haut war nach dem Bad rau. Eine Erfahrung, das Gefühl zu haben im Wasser von tausenden Diatomeen umgeben zu sein, ist nur ein Gefühl. Meine raue Haut gab mir die Erkenntnis, dass sie von Diatomeen bedeckt sein müsste. Sie fühlte sich wie ein Schleifstein an, Kieselgur wird in Schleifmitteln verwendet. Während meiner Studienreise nach Unterlüß, Oberohe, Neuohe habe ich Proben von Wasser, Erde, Ablagerungen genommen. Im Albert-König-Museum in Unterlüß habe ich die Erlebnisausstellung Kieselgur angesehen und konnte die Bilder des Malers der Kieselgurgruben bewundern.
Mehr als 10000 verschiedene Arten sind in allen Teilen der Erde im Meerwasser, im Süßwasser, in jedem Teich oder Tümpel, in Dachrinnen, in feuchter Erde zu finden.
Der netzförmige Aufbau, die feine Membranstruktur und besonders die vielfältigen Formen der Kieselalgen beschäftigen mich. Sie sind nur durch das Mikroskop 1000-fach vergrößert zu erkennen.
Einzeller –Diatomeen-Kieselgur-Kieselerde, ihre Untersuchungen habe meine Vorstellung an Vielfalt der Formen die es geben könnte gesprengt.
Meine Recherche begann im Internet. Die Mikrofotografien, die weltweit von begeisterten Fotografen verbreitet werden, sind fantastisch und mit großem Aufwand erarbeitet. Die Recherche habe ich auf Bücher erweitert, in denen Arten, Formen abgebildet und erklärt sind.
Ernst Heackel war meine nächste Station der Recherche. Die Vielfalt seiner gezeichneten Lebewesen hat mich inspiriert, meine Einzeller entstehen zu lassen. Ausgewählte Diatomee habe ich mit Tusche auf Papier gezeichnet um mich der Formen anzunähern, dich ich in den Tafeln verschiedener Bücher von Haeckel, Hustedt, Ehrenberg, Kützing, Smith, Grunow, Friedrich, Helmcke… entdeckt habe. Diatomeen die man in allen Gewässern der Welt finden kann.
Meine eigenen Kreationen sind entstanden. Gezeichnet mit Strukturen die sich aus der Entstehung der Diatomeen resultieren. Um die Einzeller bilden sich Schalen wie Glaskörper die sich aus Schaum um die Einzeller legen. Meine Frage warum es so viele verschiedene Formen gibt habe ich noch nicht beantwortet bekommen. Ein warum steht nun im Raum.
Meine gezeichneten Diatomeen sind Grafiken in einer Broschüre und werden in einen „Rezeptbuch“, in dem ich meine Experimente mit der Gur darstelle, auftauchen.
Ebenfalls habe ich Proben vom Ufer der Ostsee, der Nordsee und des Inselsees in Mecklenburg entnommen, sowie aus meiner Dachrinne, der Regentonne und von Abdeckungen, die mit Saharastaub bedeckt waren. Die Proben untersuche ich mikroskopisch. Das Finden der Diatomeen in den Proben ist aufwendiger als ich mir vorstellte.
In Büchern habe ich die unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten der Kieselgur entdeckt. Es regte mich zu Experimenten mit Kieselgur an, die noch nicht abgeschlossen sind, da mich die Ergebnisse noch nicht überzeugen. Kleine modellierte Formen entstanden, die durch die Kieselgur sehr leicht, aber brüchig und porös sind.
Die gezeichneten Formen sind auch Grundlage für 3D Objekte die ich am PC in Blender modelliere und mit 3D-Drucker entstehen lassen werde.
Möchten Sie Einladungen zu meinen Ausstellungen und Projekten erhalten? Haben Sie Fragen zu meinen Kursen und Projekten?
Dann senden Sie mir eine Nachricht.
Art-Ines // Ine Davids // Ines Baumgart // InLa // Ines Lau // Tannenstraße 7 // 42799 Leichlingen
01701800454 // www.art-ines.de // ines@art-ines.de//Ines Baumgart (@inesartines) • Instagram-Fotos und -Videos
ArtInes©2026